nähen.jpg

Hort
-KoGabi-

an der Christian-Schad-Grundschule

Unser Hort befindet sich in den Räumlichkeiten der Christian Schad Schule, unserem Kooperationspartner im Modellprojekt der kooperativen Ganztagsbildung (KoGaBi).

Den bis zurzeit 70 Kindern stehen dort vier Spiel- bzw. Funktionsräume, zwei zusätzliche Hausaufgabenräume, die Mensa, der Hortgarten und der Schulhof zur Verfügung. Insgesamt arbeiten zurzeit sieben pädagogische Fachkräfte im Hort, die teilweise vor der Hortzeit unseren Kindergarten tatkräftig unterstützen; somit halten die Kleinteams der verschiedenen Betreuungsbereiche unseres Hauses einen guten und stabilen Kontakt zueinander und identifizieren sich mit dem Gesamtteam. Ebenso kennen sie dadurch die „zukünftigen“ Hortkinder unseres Hauses bzw. sind auch den Kindern selbst bekannt, was wiederum einen nahtloseren Übergang in das neue Umfeld „Schule/Hort“ begünstigt.

Wie auch im Kindergarten arbeiten wir im Hort nach dem offenen Konzept, d.h. zunächst einmal: 

  • die verschiedenen Funktionsräume stehen den Kinder während der Spiel- und Freizeit zur freien Entfaltung zur Verfügung

  • grundsätzlich sind alle Erzieherinnen gleichermaßen Ansprechpartnerinnen für Kinder und ihre Eltern

Pädagogische Ziele und Schwerpunkte

Das Fördern und Unterstützen der Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit (vgl. §§ 1 und 22 SGB VIII) steht in unserer pädagogischen Hort-Arbeit im Vordergrund; dafür setzen wir Vertrauen in die Kinder und bieten ihnen viele Freiräume.  Wir unterstützen die Kinder darin, mit diesen Handlungs- und Spielfreiräumen bewusst umzugehen, regen sie an, selbstverantwortlich in der eigenen Freizeitgestaltung zu handeln und Entscheidungen zu treffen. Wenn nötig, geben wir ihnen Impulse und sind ihnen dabei behilflich. 

Die Entwicklung der sozialen Kompetenz und einer gewalt- und diskriminierungsfreien Konfliktbewältigung ist uns sehr wichtig, da insbesondere für Schulkinder die Beziehungen zu den Gleichaltrigen immer wichtiger werden. Dass diese Beziehungen oftmals durch Konflikte auf die Probe gestellt werden, ist Teil des sozialen Miteinanders. Kinder sollen im Verlauf des Heranwachsens lernen, Handlungen, die andere schädigen könnten, zu unterlassen. Zugleich sollen sie lernen, sich durchzusetzen aber auch Kompromisse einzugehen. Sie erfahren, wie wichtig es ist, Beziehungen mit anderen zu haben, auf die man sich verlassen kann, und was man dafür tun muss. 

Wir begleiten Kinder in möglichen Konfliktsituationen und entwickeln mit den Kindern individuelle Lösungsstrategien. Durch eine aktive Mitgestaltung des Hortalltages durch die Kinder leisten wir so einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls im Hort.

 

Die Kinder erfahren und erleben im täglichen Miteinander wichtige Elemente christlicher Gemeinschaft. Das respektvolle „sich einander begegnen“ innerhalb des sozialen Lernumfeldes steht hierbei im Mittelpunkt. Es ist für uns selbstverständlich, die Sitten und Bräuche anderer Kulturen, Religionen und Lebenseinstellungen in unsere Arbeit einfließen zu lassen. Mit dieser Haltung treten wir Kindern, Eltern, Kollegen, etc. respektvoll entgegen, leben diese vor, erwarten gegenseitige Akzeptanz und wünschen uns ein aufgeschlossenes Miteinander.   

 

Diese pädagogischen Ziele/Schwerpunkte unterstützen wir durch:

  •   Offene pädagogische Arbeit durch Funktionsräume

  •  Familiäre Atmosphäre

  • Vermittlung von Sicherheit & Geborgenheit

  • Anleitung durch das Fachpersonal 

  • Stabile, vertrauensvolle und zuverlässige Beziehungen zu den pädagogischen Fachkräften

  • Stärkung eines wertschätzenden, liebenden Selbstbildes und Selbstvertrauens

  •  Rückzugsmöglichkeiten 

  • Vorbildfunktion durch ältere Schüler und Erwachsene

  • Eigenständige Freizeitgestaltung; freiwillige Teilnahme an Angeboten und Projekten, je nach Interessen 

  • Vielfältige Bewegungsmöglichkeiten

  •  Ausdrucksmöglichkeiten über Kunst, Musik, Tanz & Ästhetik

  • Naturwissenschaftliche Angebote, z.B. Experimentier- und Forscherbereich

  • Religionspädagogische Angebote

  • Umwelt- und Gesundheitsbildung, z.B. nachhaltige, gesunde Ernährung, Umweltschutzmaßnahmen, u.v.m. 

  • Gesellschaftsspiele 

  • Einsatz von verschiedenen digitalen Medien

  • Mehrheitsentscheidungen, z.B. welche Räume geöffnet werden; etc. 

  •  Mitwirkung in verschiedenen Situationen des Alltags, bspw. Auswahl an Obst & Gemüse für die Snackbestellung; Mitgestaltung des Speiseplans; Ideensammlung für die Freizeit- und Feriengestaltung

  • Mediation – Unterstützung bei Konfliktbewältigung

  • Mitwirken bei Festen und Feiern der Gesamteinrichtung (Fasching, Sommerfest, Basar, St. Martin)

  •  Gemeinsames Erarbeiten der Regeln (z.B. für Spielbereiche, etc.)